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Benjamin Stuch: eingetragen am 20.03.2006 - 11:51
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Betreff: Walfanggenehmigung im Karibischen Meer
Sehr geehrte Damen und Herren,
um Naturschutz-Interessen auch außerhalb der deutschen Grenzen durchsetzen zu können, benötigt man eine große Lobby, die für wichtige Ziele eintreten. Ich hoffe auf ihre Unterstützung, damit eine breite Öffentlichkeit erreicht wird und engagierte Menschen mobilisiert werden. Ich habe den Eindruck als wenn die Diskussion zur Genehmigung des japanischen Walfangs in der Karibik ab 2007 noch nicht in Europa/ Deutschland angekommen ist. Mein Anliegen ist es diesen Missstand aufzuheben. Da gerade der Walschutz auf internationale Abkommen gestützt ist, sind öffentliche Bewegungen notwendig, um entscheidungsfähige Organisationen, Verbänden und Regierungen zum richtigen Handeln zu ermutigen.
Walschutz ist wohl eines der populärsten Anliegen. Jeder der einmal ?whale watching? mitgemacht hat weiß die Bedeutung der einzigartigen Lebewesen. Obwohl ich an einem solchen Erlebnis bisher nicht teilnehmen konnte, kenne ich, wie auch viele anderen Menschen den unbezahlbaren Wert der großen Meeressäuger. Hier geht es um das globale Interesse, Wale nachhaltig zu schützen. Das Karibische Meer ist eines der größten Fortpflanzungsgebiete für zahlreiche stark bedrohter Walarten. Bejagungen in diesem Raum ist das verwerflichste an Walfang überhaupt, da hohe Individuumsdichten große Fänge ermöglichen und starke Störung im natürlichen Verhalten verursachen. Die Erholung der weltweiten Walbestände würde durch eine Walfang-Genehmigung stark beeinträchtigt, und die Lebensbedingungen erheblich verschlechtert. Jüngst erzielte Erfolge währen zu Nichten.
Die Lösung: Ein Walschutzgebiet im Karibischen Meer.
Im Juni 2006 gibt es auf ?Kitts Island? eine Konferenz der IWC, wo über die Entscheidung debattiert wird. Es gilt das japanische Vorhaben zum Walfang ab 2007 im besagten Gebiet zu verhindern. Eine breite, weltweite Protestwelle der Empörung wird den Verantwortlichen über kurzzeitige Profit-Aussichten hinwegtrösten und deren globalen Verpflichtung bewusst werden. Nicht nur aus Artenschutzgründen und unsere Verpflichtung gegenüber kommender Generationen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen (regionaler Tourismus) sollte der Wert einer nachhaltigen Entscheidung, zu Gunsten der Walbestände bekannt sein. Die Region würde attraktiver und finanziell gestärkt.
Ich hoffe Sie können ihre Erfahrungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung nutzen und Kampagnen für den Walschutz ins Leben Rufen. Bitte handeln Sie und tuen das was in ihrem Ermessen möglich ist. Über Weitere Kontaktadressen (auch weltweit) wäre ich ihnen sehr dankbar. Falls Sie alternative Wege für den Walschutz sehen, lassen Sie mich diese bitte wissen.
Vielen Dank für ihre Unterstützung,
Benjamin Stuch
e-mail: Benjamin.Stuch@gmx.de
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| Eintrag Nummer: 111 |
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