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Produkte aus Tieren und Pflanzen
- Artenschwund aufgrund von Souvenirs und "Sammelleideschaft"

Beschlagnahmtes Schmuggelgut
Urlaub im eigenen Land ist nicht mehr in. Immer mehr gefragt sind Urlaubsgebiete wie die Türkei oder Afrika. Dort buchen sich die Urlauber dann in einem der riesigen Hotels ein und denken sich nichts dabei. Anschließend genießen sie ihren Urlaub beim Schwimmen und Tauchen im Meer und fahren am Ende mit zahlreichen Urlaubsandenken im Koffer wieder nach Hause.

In immer mehr Ländern plündern die Einheimischen ihre Umwelt und jagen Tiere, aus deren Bestandteilen sie dann Souvenirs nicht nur für Urlauber, sondern auch für Aufkäufer herstellen. Diese verkaufen die Produkte dann an reiche Sammler in der ganzen Welt. Und nicht nur Produkte aus geschützten Tier- und Pflanzenarten werden angeboten, sondern auch exotische Heimtiere sind sehr gefragt.

Von deutschen Zollbehörden wurden 1999 zahlreiche Tiere und Pflanzen beschlagnahmt, die unter Verstoß gegen artenschutzrechtlichen Bestimmungen verkauft werden sollten. Manchmal sollte dies sogar als Teilfinanzierung der Reise dienen.

Laut der Statistik des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) wurden 1999 5.685 lebende Tiere im Rahmen von nur 221 Verfahren beschlagnahmt. Außerdem wurden u.a.

  • 9.549 präparierte Exemplare,
  • 7.026 zum Teil bearbeitete Korallen,
  • 2.966 Muscheln,
  • 93 Schildkrötenpanzer,
  • 239 Trophäenteile und
  • 1.138 Lederprodukte
  • ebenfalls von deutschen Zollbehörden beschlagnahmt.
Diese Zahlen lassen einen Einblick in den weltweit auf geschützte Arten spezialisierten Handel zu.

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